Portierung auf ESP32

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little.yoda
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Portierung auf ESP32

Beitrag von little.yoda » 13.04.2019, 19:42

Ich habe begonnen, das Framwork auch auf dem ESP32 lauffähig zu bekommen.

Die Portierung wird wohl länger dauern, da sie echt nervig ist.

In diesem Thread möchte ich euch auf dem aktuellen Stand halten:
  • Ich habe eine Version, die zumindest für den ESP32 kompilierbar ist
  • Alles, was mit SPI zu tun hat, ist auskommentiert (=> DCC Generierung, SUSI Untersützung)
  • Alles, was mit PWM zu tun hat, ist auskommentiert (=> PWM Ansteuerung eines Motors)
  • Komplett ungetestet
Nächster Schritt wäre erst mal zu testen, ob die Version so überhaupt läuft

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Zoltan
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Re: Portierung auf ESP32

Beitrag von Zoltan » 14.04.2019, 06:50

Was wären eigentlich die Vorteile bei dem 32-er? Die "normale" läuft doch super?

LG Zoltan

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Re: Portierung auf ESP32

Beitrag von little.yoda » 14.04.2019, 08:35

Für einige Dinge ist der ESP32 die bessere Ausgangsbasis:

1. Bessere Unterstützung der WLAN-Mesh-Lösung
Für den Betrieb auf größeren Flächen sind die reconnect-Zeiten bei WLAN einfach zu groß. Hier kann die Mesh-Funktionalität eine Lösung sein.

2. Auf dem ESP8266 läuft WLAN und die Software nebeneinander auf dem gleichen Kern.
Wenn WLAN-Pakete gesendet oder empfangen werden, wird die Ausführung des eigentlichen Programms unterbrochen, was zu Timing Probleme führen kann. Der ESP32 hat zwei Kerne und hat diese Probleme nicht.

3. Bessere Analog-Eingänge. Ich hoffe, dass ich damit z.B. langfristig auch Railcom auswerten kann

4. Mehr als einen SPI-Bus. (SUSI und DCC-Generierung benötigen aktuell jeweils einen SPI-BUS)

5. Mehr Speicher
[Wenn sehr viele Port-Expander oder ähnliches ins Spiel kommen oder Railroc genutzt wird,, wird es tatsächlich mit dem Speicher knapp]

Nachteile:
- der ESP32 ist größer als der ESP8266
- mehr Stromverbrauch

Aber keine Angst, ich werde beides parallel supporten.

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Zoltan
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Re: Portierung auf ESP32

Beitrag von Zoltan » 14.04.2019, 08:58

Danke für die Erklärung, es leuchtet ein.

LGZ

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