Tagebuch zum M3

Ralf_St.
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 23.02.2019, 19:25

Und weiter gehts im Tagebuch

@Sven:
Den Speicher löschen, werde ich demnächst mal testen, ich habe wieder einen M3, bei dem im Speicher unnützes Zeug steht.
Zwar funktioniert der M3 dennoch einwandfrei, aber ich möchte den Eintrag trotzdem raus haben...

Jetzt aber zum Tagebuch:
Manchmal steckt der Wurm im Detail, nachdem ich zehn Loks auf WLan-Direkt umgebaut habe, sollte man meinen das jede weitere einfacher von der Hand geht.... Aber weit gefehlt....
Meinen Plan vor Augen hatte ich alle benötigten Komponenten miteinander verkabelt und steckte diese zwischen meine Schnittstellen.
Lok aufgerufen, SSID ausgewählt und die IP geprüft, die Verbindung zur Lok stand, also wollte ich den Sound einschalten und testen ob alles läuft.... nix ging!!! :evil:
Alles nochmal geprüft, 3,3 Volt liegen am M3 an, 12 Volt am Ausgang des Step Up Reglers und die Spannung für den Akku stimmte auch. Der M3 signalisiert durch einmaliges aufblinken der LED, das er auch bereit ist, und steht dann auch in der Liste der verfügbaren SSID's.....
Am naheliegensten war nun ein Fehler auf meiner Trigger/Bridge Platine, also auch diese überprüft, aber nix gefunden.... :evil:

Da ich ein Testfahrwerk angefertigt habe, bei dem ich relativ schnell die Komponenten auswechseln kann, tauschte ich nach und nach alle Komponenten aus und konnte so testen ab wann mein Testfahrwerk nicht mehr funktionierte.
Kaum zu glauben, was sich dabei zeigte.... :shock:
Eine der verbauten Step Down Platinen, mangels der bisher verwendeten hatte ich eine andere Platine verwendet, gab zwar die geforderten 3,3 Volt raus, aber der Decoder reagierte nun nicht mehr.... :(
Nur gut, das Christoph noch eine solche Step Down liegen hatte, wie ich sie bisher verbaut hatte. Diese dann eingebaut, funktionierte meine Lok wie gewünscht! :mrgreen:
Auch wenn ich nicht verstehe, warum der eine Step Down funktioniert und der andere nicht, obwohl beide die eingehende Spannung auf 3,3 Volt herunter regeln, bin ich zufrieden das nun meine 11. Lok endlich läuft!

Dank dieser Erkenntnis und den nötigen Reglern konnte wenige Tage später eine weitere Lok umgebaut werden. Auch bei diesem Umbau testete ich nochmal einen Regler der zuvor Probleme machte. Keine Änderung zeigte sich, diese Step Down Regler funktionieren einfach nicht bei WLan Direkt!

Okay, eine Lösung hatte ich ja und mit dieser bin ich sehr zufrieden! Erwähnen möchte ich aber noch, dass Christoph, was die Beschaffung von Komponenten angeht ein gutes Händchen hat. Danke dafür!

Bis die Tage,
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von little.yoda » 24.02.2019, 07:49

Ralf_St. hat geschrieben:
23.02.2019, 19:25
Keine Änderung zeigte sich, diese Step Down Regler funktionieren einfach nicht bei WLan Direkt!
Interessant. Kannst du mal ein Foto von dem Regler posten? Evtl. hätte ein kleiner Kondensator am Ausgang helfen können.

Ralf_St.
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 25.02.2019, 20:52

Hallo Sven,

hier ein Bild vom Step Down
20190225_205128-1.jpg
20190225_205128-1.jpg (760.32 KiB) 672 mal betrachtet
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 26.02.2019, 00:27

Nachtrag zum vorherigen Beitrag:

Nachdem wir am Ausgang der Step Down Platine einen kleinen Elko eingebaut hatten, funktioniert auch diese Platine und der M3 erledigt seine Aufgaben problemlos!
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von little.yoda » 26.02.2019, 21:49

Schön zu sehen, dass mein Riecher richtig war.

der Vollständigkeit halber: Die Module sind bei Aliexpress unter der Bezeichnung "mini360 step down dc dc" zu finden.

Ralf_St.
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 08.03.2019, 01:30

Dann schau'n wir mal was geht....

Am vergangenen Wochenende konnte ich bei einer Ausstellung ausgibt meine WLan-Direkt-Loks testen.
Da ich mein BW auch für fremde Loks zur Verfügung gestellt hatte, standen nur 5 Loks auf den Gleisen.
Vier davon waren so configuriert, das sie über eine Z21 liefen und eine wurde direkt mit der WLanMaus angesteuert.

Meine Freunde hatten das Arrangement mit einer ECoS als Zentrale ausgestattet, an der zusätzlich über einen Loconetconverter eine Z21 und eine ProZentrale angeschlossen war.
Ich hatte meine Z21 ungefähr mittig unseres Arrangement's unter die Module positioniert, während der Router der ECoS mit 4 externen Antennen großräumig verteilt aufwartete!
Zunächst begann der Betrieb relativ schleppend, weil irgendetwas an deren System nicht richtig funktionierte...
Da um uns herum weitere Z21 und DR5000 im Betrieb waren, und die ECoS diese "Superantennen" hatte, befürchtete ich mit meiner Z21 zumindest nicht störungsfrei fahren zu können.... :shock:

Aber weit gefehlt, an beiden Tagen hatte ich nicht ein einziges mal eine Unterbrechung oder sonstige Störungen! :mrgreen:

Kurzschlüsse auf der Anlage gab es reichlich, mal weil eine Lok entgleist war, oft weil vergessen wurde die Weichen richtig zu stellen... 8-)
Da ich mir Verstärkung in Form zweier Freunde mitgebracht hatte, waren in solchen Situationen allenfalls noch drei Züge fahrenderweise unterwegs! :mrgreen:
Selbst als die ECoS für mehrere Minuten ihren Dienst versagte, fuhren wir drei fröhlich unsere Züge dem Ziel entgegen.
Von daher war zumindest für mich und meine beiden Freunde diese Ausstellung ein voller Erfolg!

Am Samstag Nachmittag kamen dann weitere Mitspieler dazu, so dass ich noch weitere Loks auspacken musste. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe waren 9 meiner WLan-Loks gleichzeitig auf der Anlage unterwegs. Nicht einer der Mitspieler hatte ein Problem mit seiner Lok, aber alle hatten einen sehr zufriedenen Gesichtsausdruck.

Jeder einzelne bestätigte mir, bisher noch nie so intensiv und vor allem störungsfrei Betrieb auf einer Modellbahn gemacht zu haben! Daher wunderte es mich auch nicht, das der ein oder andere mal genauer hinterfragte, wie das funktioniert und ob man so etwas auch haben könnte....

So wie der Samstag, verlief auch der Sonntag, okay, weniger Fachpublikum und mehr Familien mit Kindern, aber eines der Kinder machte mir besonders viel Freude. Ich hatte gerade einem Besucher erklärt, wie meine Loks angesteuert werden, da gesellte sich ein Mädchen dazu und zupfte mir am Ärmel. Ich bat meinen Gesprächspartner um Verständnis und wandte mich dem Mädchen zu, welche mich sogleich fragte, ob sie auch mal fahren dürfte.
Klar durfte sie, und als sie wenige Minuten unterwegs war, standen plötzlich alle Loks, bis auf ihre. Irgend jemand hatte mal wieder vergessen eine Weiche zu stellen, aber Marie, das Mädchen mit meinem Zug am Regler, rangierte unbeeindruckt weiter... Dann kam der Knüller, ich denke, die kleine war allenfalls 11 oder 12 Jahre alt... Ihr Vater wunderte sich, das alles auf der Anlage stand und nur sie noch fahren konnte, da erklärte Sie ihm wie das geht, "da ist ein Akku in der Lok und der Regler hier, der sendet alles in die Lok", drehte sich in meine Richtung und meinte dann "ist doch so, oder?"!

Natürlich musste ich daraufhin dem Vater alles genauer erklären, Zeit dafür hatte ich ja, Marie fuhr weiterhin meinen Zug und hatte sichtlich viel Freude.

Bei so viel Gutem, was ich hier berichten kann, muss es doch auch etwas negatives zu berichten geben.... :roll:
Leider gibt es auch etwas zu berichten, was nicht ganz so war, wie erwartet:
Meine erste Lok die ich auf WLan-Direkt umgebaut habe, hat schlapp gemacht. Diese Lok hatte, die erste und wohl einzige Platine die mit konventionellen Bauteilen bestückt war, und von Sven gebaut wurde, verbaut.... :o
Diese Lok hat keine Stromabnehmer und wird mit Akkus betrieben, sie benötigt keine Z21, wird also lediglich mit der WLanMaus gesteuert.
Ich habe die Lok ins BW gefahren und den Stecker vom Akku abgezogen, als ich sie dann wieder benutzen wollte, baute sich jedoch keine Verbindung mehr zur WLanMaus auf. Ich zog erneut den Stecker, steckte ihn wieder zusammen, aber die LED der M3 blinkte nicht auf. Auch der Tausch gegen frisch geladene Akkus brachte keine Änderung...

Da ich genügend andere Loks bei hatte, verschob ich alle weiteren Untersuchungen auf zu Hause. Hier wieder angekommen, war der Fehler schnell gefunden, eines der Bauteile, ein Transistor, es könnte aber auch ein Spannungsregler sein, ist regelrecht aufgeplatzt!
Da ich am Montag nach dem Ausstellungs-Wochenende bei Christoph war, und die Platine bei ihm verblieben ist, kann ich erst nachschauen, wenn ich sie wieder bei mir habe.
Was da genau passiert ist, bleibt aber dennoch ein Rätsel, Fremdspannung ist ausgeschlossen, weil keine Stromabnehmer vorhanden sind. Auch der Akku hatte lediglich seine 4,2Volt und aus dem Step Up kamen 12 Volt heraus....

Mal sehen was passiert, wenn ich das beschädigte Bauteil ersetze...
Ob die Platine dann wieder funktioniert, werde ich berichten!
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von little.yoda » 08.03.2019, 09:30

Ralf_St. hat geschrieben:
08.03.2019, 01:30
Da ich genügend andere Loks bei hatte, verschob ich alle weiteren Untersuchungen auf zu Hause. Hier wieder angekommen, war der Fehler schnell gefunden, eines der Bauteile, ein Transistor, es könnte aber auch ein Spannungsregler sein, ist regelrecht aufgeplatzt!
Da ich am Montag nach dem Ausstellungs-Wochenende bei Christoph war, und die Platine bei ihm verblieben ist, kann ich erst nachschauen, wenn ich sie wieder bei mir habe.
Was da genau passiert ist, bleibt aber dennoch ein Rätsel, Fremdspannung ist ausgeschlossen, weil keine Stromabnehmer vorhanden sind. Auch der Akku hatte lediglich seine 4,2Volt und aus dem Step Up kamen 12 Volt heraus....

Mal sehen was passiert, wenn ich das beschädigte Bauteil ersetze...
Ob die Platine dann wieder funktioniert, werde ich berichten!
Aua. Macht ihr mal ein paar Detailfotos?

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Norbert » 08.03.2019, 11:01

Hallo Ralf,

bevor du auf Verdacht und gut Glück auswechselst, würde ich dringend empfehlen, dir mal Motor und Getriebe anzuschauen, auch auf lose Kabel zu untersuchen, also Sichtkontrolle.
Vielleicht blockiert da was, denn "dicke Backen" des Bauteils lassen auf zu hohen Strom schließen.
Das kann aber auch bei Fehlansteuerung oder Defekt der H-Bridge passieren, dennoch würde ich zuerst immer die Mechanik und Verdrahtung überprüfen, um einzugrenzen und auszuschließen, sonst kann es passieren, dass es gleich wieder abraucht.

VG Norbert

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 08.03.2019, 13:50

Hallo Norbert, hallo Sven,

die Lok und alle Kabel habe ich überprüft, da war nichts was hätte zu höherer Stromaufnahme führen können! Die Lok hat nun einen D1 drin und läuft wie zuvor hervorragend!
Nur noch mal zur Erinnerung, die Lok hat einen Li-ion Akku mit 4,2 Volt verbaut und dieser wird, wenn er leer ist gewechselt! Stromabnehmer sind keine vorhanden! Somit ist lediglich der Akku, ein Step Up Regler, die Trigger/Bridge Platine und der D1 verbaut!
Als Svens Platine verbaut war, war lediglich diese, der Akku und ein Step Up Regler verbaut!

Habe gerade mit Christoph telefoniert, nicht das er die Platine entsorgt...
Werde am Montag dann mal Fotos machen!
Ich hoffe das es darauf überhaupt sichtbar wird, der Riss ist nicht sehr groß.
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 12.03.2019, 22:55

Hallo

Hier nun die Versprochenen Bilder:
20190311_214321(1).jpg
20190311_214321(1).jpg (186.38 KiB) 626 mal betrachtet
Und hier noch mal größer:
20190311_214423(1).jpg
20190311_214423(1).jpg (58.64 KiB) 626 mal betrachtet
Wenn ich in den nächsten Tagen dazu komme, werde ich das Bauteil tauschen und testen,
ob die Platine dann wieder funktioniert.....
Gruß, Ralf

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