Tagebuch zum M3

little.yoda
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von little.yoda » 09.01.2019, 19:37

Ich habe mir mal die drei Module, die ihr mir geschickt habt, angeschaut.

Zwei scheinen problemlos zu funktionieren. aber zumindest eine Konfigurationdatei ist komisch.

1.

Code: Alles auswählen

{
    "version":"3",
    "cfg":[
        {
            "m":"wlan",
            "ssid":"Z21-70",
            "pwd":"XXXXXXX"
        },
        {
            "m":"z21"
        },
        {
            "m":"webservicewifiscanner"
        },
        {
            "m":"webservicelog"
        },
        {
            "m":"cmdlogger"
        }
    ],
    "out":[
    ],
    "in":[
    ],
    "connector":[
    ]
}
Mit dieser Konfigdatei verbindet er sich zwar mit der Z21, aber er weiß nicht, was er tun soll.
In dem Generator ist wahrscheinlich das Feld "DCC Generierung" nicht aktiviert gewesen.

Am einfachsten ist es, wenn ihr "DCC Generierung: Platine (SMD Version LY04.02.01)" auswählt und dann die WLAN Einstellungen ändert.

2.

Code: Alles auswählen

{
    "version":"3",
    "cfg":[
        {
            "m":"wlan",
            "ssid":"RAST-Z21",
            "pwd":"4XXXXXX"
        },
        {
            "m":"z21",
            "ip":"192.168.100.254"
        },
        {
            "m":"webservicewifiscanner"
        },
        {
            "m":"webservicelog"
        },
        {
            "m":"cmdlogger"
        }
    ],
    "out":[
        {
            "m":"dccout",
            "enable":"!DISABLE",
            "addr":"80",
            "dccoutputaddr":"80"
        }
    ],
    "in":[
    ],
    "connector":[
    ]
}
Bei dieser Datei ist nur die geänderte IP für die z21 auffällig. Der Decoder war auch auf ID 80 eingestellt?


3.
Bei diesem Teil habe ich bislang noch nicht geschafft, ihn auch nur neu zu flashen.

Gruß,
Sven

Ralf_St.
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 10.01.2019, 23:30

Hallo Sven,

das Modul mit der Z21 IP 192.168.100.254 und der Decoder-Adresse 80 war, nachdem es bei Christoph nicht mehr reagierte bei mir mit meiner Z21 verbunden.
Meine Zentrale, mit der geänderten IP war doch seinerzeit der Grund, das Du in den Configfile Generator die Möglichkeit bedacht hast, auch andere IP's nutzen zu können!

Genau wie bei Christoph, lief das Modul bei mir zunächst ohne Probleme, aber nachdem es einige Minuten ohne Strom war, konnte es mit/über die Z21 nicht mehr angesprochen werden....
Genau so hatte es sich auch bei Christoph verhalten!
Als ich dann das Modul so configuriert hatte, das es ein eigenes Netz aufspannt, lief es tagelang, ohne jegliche Probleme....
Habe dann wieder die Config geändert, alles schien gut, bis ich das Modul vom Strom nahm, danach hatte es wieder vergessen das es mit der Z21 kommunizieren sollte....

Die anderen beiden Module habe ich nicht mehr dazu bringen können, überhaupt irgendwas zu tun, weder ein eigenes Netz, noch über die Z21!

Die Config von Modul 1 ist in der Tat komisch, aber auch dieses Modul hat anfangs gelaufen und versagte dann seinen Dienst....

Lieber Sven, mir ist klar, das Du herausfinden möchtest, was mit den Modulen los ist, und wo der Fehler steckt!
Aber steck bitte nicht zu viel Deiner sowieso knappen Freizeit in die drei Module!

Ich habe mittlerweile beinahe alle meine Loks ausgestattet und bin sehr zurieden!
Selbst die kleinsten Maschinen kann ich inzwischen auf WLan Direkt umrüsten und das ist, wenn man an die Anfänge zurück denkt, absolut klasse!!

Auch bei Christoph laufen nun mehrere Maschinen völlig Problemlos! Von daher ist auch er, so weit ich das beurteilen kann, sehr zufrieden!
Gruß, Ralf

Ralf_St.
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 11.01.2019, 00:45

Kleiner Nachtrag, für das Tagebuch,

Heute habe ich meine erste Lok so aufgebaut, das sie mit einem LiFe Akku 3,3 Volt unterwegs ist.

Die Herausforderung hierbei war zum einen, dem Decoder genügend "Saft" zukommen zu lassen und zum anderen den Akku über die Digitalspannung vom Gleis zu laden! (Hierzu werde ich weiter unten noch etwas ausführlicher schreiben)
Nachdem Christoph bereits vor Tagen so eine Kombi bei sich im Betrieb hatte, allerdings bei Loks mit Faulhaber- Motoren, machte ich den Test mit normalen Roco Motoren.

Der Test verlief so gut, das ich die Kombi vom "fahrenden Testbrett" direkt in eine Lok eingebaut habe.
Diese Lok wird am kommenden Wochenende einem Dauertest beim Treffen in Köln unterzogen!

Wie dieser ausgegangen ist, werde ich berichten....

Zurück zu der Herausforderung:
Ich habe mindestens 4, eher 6 Loks / Triebwagen, bei denen ich nicht mit Wechselakkus arbeiten kann. Um einen Akku zu wechseln müsste ich immer das Gehäuse abbauen, oder eine Klappe ins Gehäuse einbauen. :evil:
Eine Ladebuchse wäre auch noch möglich gewesen. Aber im Fahrplanbetieb ein Triebfahrzeug austauschen, damit es geladen werden kann, ist nicht gerade gerne gesehen.... :oops:


Also musste eine andere Lösung her. Die Lösung kannte ich durch meinen Freund Christoph, der schon seit Jahren seine Funk- Loks so betreibt.
Die Lok bekommt einen mehr oder weniger starken Akku, und dieser wird automatisch über das Gleis geladen! Da dies jedoch in 0m Loks geschieht, in denen sehr viel Platz ist, hat er diesen Loks mehrere Akkus spendiert.
In meinen 0e Maschinen geht es dagegen immer recht eng zu, daher sollte auch nur ein Akku verbaut werden! Aus der Schienenspannung 3,3 Volt über einen Step Down Regler zu machen, ist nicht das große Problem. Aber aus den 3,3 Volt 9 bis 12 Volt zu machen, ist dagegen schon eine Nummer.
Mit einem Step Up Regler die doppelte Spannung zu erzeugen, schaft beinahe jede Step Up Platine, aber das Dreifache und mehr, ist für viele dieser Step Up Regler absolut grenzwertig.

So lange die Step Up oder Step Down Platine nicht warm oder sogar heiß wird, ist alles im grünen Bereich. Hier zeigten sich über den Nachmittag gesehen keinerlei Probleme, nichtmal lauwarm werden die beiden Regler, auch nicht unter Last!

Nun galt es das nächste Problem zu lösen:
Da der Akku später fest in eine Lok eingebaut wird, muss dafür gesorgt werden, das dieser abgeschaltet werden kann! Sonst würde der Akku wenn die Lok stromlos steht, ganz langsam und stetig entladen. :o
Damit das nicht passieren kann, habe ich ein Relais in die Lok eingebaut.
Das Relais unterbricht eine Leitung des Akkus, und wird über die Sound/Licht-Taste ein und aus geschaltet. Da der Decoder, sobald ich die Lok auf's Gleis stelle über die Schienenspannung versorgt wird, kann ich problemlos den Akku ein oder aus schalten.
Problem gelöst!! :mrgreen:

Bis die Tage,
Gruß, Ralf

Ralf_St.
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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 13.01.2019, 15:04

Tagebuch Eintrag 120119

Habe gestern meine "DCC-DIREKT-LÜG", wobei LÜG für laden über Gleis steht, in Köln ausgibig testen können!
Alles lief super gut, keinerlei Probleme, aber staunende Besucher und Gastgeber!! :D

Kleine Anekdote:
Gerade hatte ich den Endbahnhof erreicht, entstand zwei Bahnhöfe zuvor hektisches Treiben.
Der nachfolgend Zug blieb unmittelbar hinter der ersten Weiche stehen und die Fehlersuche begann...
Lok anstubsen, weiterschieben und Weichenstellung kontrollieren brachte keine Besserung.
Ich hatte derweil umgesetzt und machte mich auf den Rückweg.... :mrgreen:
Mittlerweile hatte man herausgefunden, wo der Fehler lag, irgendwie kam keine Spannung zum Bahnhof... Daher wurde nun im Bereich der Zentrale und in besagtem Bahnhof der Fehler gesucht...

Als ich mich der Einfahrweiche näherte blieb ich vorsichtshalber stehen. Genau in dem Moment als meine Lok stand, sprang der Motor der anderen Lok wieder an, der Fehler war anscheinend gefunden und behoben. Beide Suchtrupps stellten ihre Arbeit ein und ich sollte einfahren, damit der andere Zug seine Fahrt fortsetzen konnte.
Ich drehte meinen Regler auf... genau in diesem Augenblick verstummte aber der Motor der anderen Lok... so ein Mist, der Fehler war wohl doch noch nicht gefunden...
Dann sah ich, dass an der Lok das Licht immer an und aus ging... da ich noch auf Höhe meines Zuges stand, nahm ich wahr, das der Tackt des Lichtes mit dem Klackern der Achsen vom überfahren eines Modulüberganges übereinstimmte!
Jetzt endlich war der Fehler ausgemacht:
Meine Radsätze überbrückten eine Trennstelle, die hier nicht sein sollte!!
Schnell war der Fehler behoben und der Betrieb konnte weiter laufen.

Dank meiner Lok wurde ein Fehler gefunden, den man ansonsten aufwändig durch messen und prüfen hätte finden müssen... :geek:
Eine Lok ohne Akku wäre nie bis dort hin gekommen und das jemand einen Wagen zufällig über diese Stelle schiebt wäre sehr unwahrscheinlich gewesen.
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Zoltan » 13.01.2019, 19:56

Gratulationen!

Sag ich doch dass Schienenstrom nicht gesund ist!

(Na ja, du kannst es zum Laden benutzen... ich tausche die Akkus immer.)

(Nachdem Rokuhans Shorties und andere Glockis gut mit 1,5 V schon fahren, überlege ich sogar in Z, vom Schienenstrom mit einer LR44 loszukommen. Allerdings für die Z-Decoder braucht man schon 6-8 davon, also nicht ein Geisterwagen sondern ein Geisterzug muss es sein, und die ESP und H-Bridge muss auch noch schrumpfen, um auf Spur Z autonom "Sven" fahren zu können... :) Mit Schienenstrom gibt es aber schon "Sven-"Steuerung auf 6,5 mm Spurweite... siehe meinen H0f Feldbahnkoffer.)

LG Zoltan

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 13.01.2019, 20:48

Hallo Zoltan,

Bei allen Loks die ich bisher auf WLan Direkt umgestellt habe, wechsel ich auch die Akkus.
Bei diesen Loks kann ich die Hauben öffnen um den Akku zu tauschen. Eine ist aber dabei, bei der die Vorbauten zu sind, bei dieser bin ich den Weg gegangen eine Ladebuchse und einen Jumper als "Schalter" einzubauen. Das funktioniert zwar problemlos, aber wenn der Akku gelade wird, kann ich diese Lok nicht benutzen!
Weil ich genügend Loks dieser Leistungsklasse habe, ist das nicht so tragisch, aber ein wenig stört es mich dann doch. :cry:

Jetzt stehen noch 4 Loks zur Umrüstung an, die alle zwei Endführerstände haben und nur aufwändig geöffnet werden können. Daher habe ich nach einer Lösung gesucht bei der der Akku vom Schienenstrom geladen werden kann.
Wie ich sicherlich an anderer Stelle schon mal erwähnt hatte, fahre ich mit meinen Modulen zu vielen Veranstaltungen. Bei allen Veranstaltungen ist immer Digitalspannung am Gleis. Daher lag es nahe, diese zum laden der Akkus zu nutzen!

Das der Test gestern so gut verläuft, hatte ich zwar gehofft, aber es hätte sich auch zeigen können, das der Step Up Regler zu warm wird und ich auf eine Variante mit 9 Volt hätte zurück greifen müssen!
Gut ist aber das wir mittlerweile sowohl die 12Volt als auch die 9Volt Variante haben, wenn mal ein Motor etwas mehr Dampf (Ampere) braucht können wir immer noch auf die 9Volt Variante zurück greifen. :idea:

Ich bleibe dran.....
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Zoltan » 13.01.2019, 22:01

Mein Harzkamel ist auch nicht sehr einfach zu öffnen, mein Köf ebenfalls nicht. Ein Akkutausch dauert schon so seine 10 Minuten. Aber das Laden in der Lok war mir schaltungstechnisch zu aufwendig. Ich kann damit leben. Im Piko-Geisterwagen kann ich die Akkus dafür in 2 Minuten wechseln. Das peile ich auch für den jetzt zu bauenden "Sven-Geisterwagen" an.

LG Zoltan

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von little.yoda » 14.01.2019, 07:29

Hallo Ralf,

kannst du deine Schaltung mal in einem anderen Thread vorstellen?
Dann könnte wir zusammen mal überlegen, was man anpassen könnte.


Gruß,
Sven

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von Ralf_St. » 15.01.2019, 23:26

Hallo

Svens Bitte werde ich gerne folgen und in einem neuen Ast das Schema des Aufbaus beschreiben.
Weitere 6 M3 sind eingetroffen und konnten problemlos in Betrieb genommen werden.
Ob sie über die Z21 funktionieren, muss ich in den nächsten Tagen testen.
Gruß, Ralf

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Re: Tagebuch zum M3

Beitrag von little.yoda » 21.01.2019, 16:31

little.yoda hat geschrieben:
27.12.2018, 13:13
Ralf_St. hat geschrieben:
15.12.2018, 15:49
Kurioser weise hat diese M3er, im Speicher eine config.json und eine Datei mit etlichen Fragezeichen. Die Dateigröße dieser Datei wird mit 0 angegeben, und kann nicht gelöscht werden!
Bei nicht eingebauten M3 kann man beim Flashen sagen, dass der gesamte Speicher inkl. Dateisystem überschrieben werden soll.

Eine solche Lösung gibt es bei dem eingebauten M3 nicht. Ich schaue mal, ob ich eine Funktion einbauen kann, die das Datensystem formatiert.
Wenn er auf dem ESP8266 per HTTP zugreift und dann die URL auf "http://ip/format" ändert, bekommt ihr nun eine Möglichkeit den Speicher komplett zu formatieren. Danach könnt ihr eine neue config.json aufspielen.

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